Wie anlegen?

Anlegen

Richtig anzulegen braucht eine gute Vorbereitung. Überprüfen Sie zuerst ob alles bereit ist wie z.B. ob die Länge der Taue genügt und ob sie stark genug sind. Wir empfehlen Ihnen, wenn Sie Fragen zu diesen Zubehören haben, sich an Ihren Bootslieferanten zu wenden. Dieser hat die notwendige Kenntnisse.

 

Wenn Sie sich dem Bootssteg nähern, verlangsamen Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie noch eine erhebliche Entfernung haben, um die Leute und Boote in der Nähe des Kais nicht durch Wellen zu stören.

 

Überprüfen Sie, bevor Sie sich dem Bootssteg nähern, ob die Taue zum Anlegen eng und an der richtigen Seite des Bootes an die Klampen oder der Reling geknüpft sind. Die Anlegedämpfer sollen auf der richtigen Höhe auf der Außenseite des Boots hängen.

 

Lassen Sie das Boot sich im Winkel von 60 Grad langsam dem Bootssteg nähern. Lassen Sie beim Nähern die Drehzahl des Motors abnehmen bis er im Leerlauf dreht und lassen Sie das Boot auf natürliche Weise zum Bootssteg treiben. Steuern Sie vom Bootssteg weg, wenn das Boot ungefähr noch 10 Meter vom Kai entfernt ist. Achten Sie darauf, dass sich der Bug und das Heck in Richtung des Bootsstegs bewegen. Steuern Sie dann schnell auf dem Bootssteg zu und schalten Sie in den Rückwärtsgang ein um langsamer zu werden und schalten Sie dann in Neutralstellung.

 

Wind und Strömung beeinflussen das Anlegen erheblich. Deswegen sollen diese zuerst observiert werden, und dann soll einen Weg gefunden werden, so das diese Elemente beim Anlegen helfen können. Im allgemeinen legt man bei Wind und Strömung am besten gegen den Wind an. In diesem Fall sind Wind und Strömung wie eine Bremse und verbessern die Handhabung des Bootes. Dagegen verwendet man an einem sonnigen Tag mit geringem Wind und Strömung diese, um das Boot langsam in Richtung des Bootsstegs treiben zu lassen.

Bei heftigem Wind und Strömung

Bei leichtem Wind und Strömung

Bei heftigem Wind und Strömung kann man am besten gegen  Wind und Strömung anlegen.

Bei leichtem Wind und Strömung kann man am besten mit Rückenwind anlegen.

Festmachen der Taue

Um das Boot stabil am Bootssteg zu befestigen, ist es notwendig, die Taue am Bug und am Heck an den Klampen und Pollern festzubinden. Man wählt am besten eine Stelle vor dem Bug und hinter dem Heck. Das Tau soll in einem Winkel von 45 Grad zum Kai festgebunden werden.  Berücksichtigen Sie beim Festbinden steigende Flut. Halten Sie das Tau mit richtiger Länge vor, um zu vermeiden, dass die Länge der Taue nicht ausreichend ist, und das Boot bei Ebbe am Bootssteg hängt.

 

Sorgen Sie vor dem Fahren dafür dass Sie wissen wie die Taue zu verwenden sind. Lagern Sie die Taue so, dass Sie sie jederzeit verwenden können.

Wenn Sie die lokale Gezeiten nicht berücksichtigen ist es möglich das Ihr Boot auf dem Kai hängen wird, was schweren Schaden verursachen kann.

Auslaufen

Berücksichtigen Sie beim Ein und Auslaufen natürliche Faktoren wie Wind, Strömung, Wellen und die Gezeiten. In den meisten Fällen läuft man am besten langsam aus. Achten Sie darauf, zuerst die Taue loszubinden.

 

Wenn Sie vom Steuerbord auslaufen (Steuerbord zum Kai) und es Ihnen nicht gelingt den Kai zu verlassen, beachten Sie dann das folgende Verfahren:

 

1. Drehen Sie das Steuerrad nach Steuerbord und lassen Sie das Boot mit dem Bug entlang dem Kai ruhig vorwärts gleiten. Jetzt bewegt sich das Heck vom Kai weg (nach links).

2. Wenn sich das Heck im richtigen Winkel hin und her bewegt, drehen Sie das Steuerrad ganz nach Backbord, schalten Sie in den Rückwärtsgang, um den Kai rückwärts zu verlassen.

3. Wiederholen Sie, wenn es beim ersten Mal nicht gelingt  den Kai zu verlassen, die obergenannte Stufen um auf dieser Weise den Kai zu verlassen.

 

Beim Verlassen des Kais vom Backbord (Backbord zum Kai) führen Sie dies in umgekehrter Richtung aus.

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